Leseproben

Leseprobe1 Der Leuchtturm von Alexandria "Das letzte der klassischen Sieben Weltwunder des Altertums ist der Leuchtturm von Alexandria", sagt Enzo zu Falk und Andreas, als sie auf der ägyptischen Halbinsel Pharos, die vor Alexandria liegt, angekommen sind. "Die mehr als 130 Meter hohe Turm an der Mündung des Nils wurde von dem griechischen Architekten Sostratos von Knidos erbaut. Er ist ein technisches Meisterwerk, das die Menschen damals fasziniert hat. Um seine Bedeutung verstehen zu können, muss man wissen, dass er bis heute der höchste Leuchtturm ist, der jemals errichtet wurde." Über diese Auskunft staunen Falk und Andreas nicht schlecht. "Als dieses gewaltige Bauwerk im Jahre 280 v. Chr. schließlich fertiggestellt war, wurde es zunächst gar nicht als Leuchtturm benutzt", murmelt Falk. Enzo lächelt. "Dafür gibt es eine einfache Erklärung", fährt er fort. "Zu der damaligen Zeit waren die Schiffe nachts nicht auf dem Wasser unterwegs, sondern legten rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit immer in einem Hafen an." "Und wieso hat sich das dann geändert?" fragt Falk. "Der Hafen von Alexandria nahm einen überraschend schnellen Aufschwung als Handelsplatz. Deshalb wurde der Verkehr so dicht, dass die Schiffe nun auch bei Nacht auslaufen mussten", antwortet Enzo. "Und dafür brauchte man einen Leuchtturm." Falk und Andreas nicken. "Und wie wurde das Licht erzeugt?" will Falk wissen. "In einer Anlage des Turmes wurden Öl und das Harz von Bäumen verbrannt", erklärt Enzo. "Das dabei entstehende Licht wurde in einem Spiegel gebündelt und strahlte von diesem zurück. Es soll sehr stark gewesen sein, so dass man eis über eine große Entfernung hinweg erkennen konnte."
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Der Leuchtturm von Alexandria "Das letzte der klassischen Sieben Weltwunder des Altertums ist der Leuchtturm von Alexandria", sagt Enzo zu Falk und Andreas, als sie auf der ägyptischen Halbinsel Pharos, die vor Alexandria liegt, angekommen sind. "Die mehr als 130 Meter hohe Turm an der Mündung des Nils wurde von dem griechischen Architekten Sostratos von Knidos erbaut. Er ist ein technisches Meisterwerk, das die Menschen damals fasziniert hat. Um seine Bedeutung verstehen zu können, muss man wissen, dass er bis heute der höchste Leuchtturm ist, der jemals errichtet wurde." Über diese Auskunft staunen Falk und Andreas nicht schlecht. "Als dieses gewaltige Bauwerk im Jahre 280 v. Chr. schließlich fertiggestellt war, wurde es zunächst gar nicht als Leuchtturm benutzt", murmelt Falk. Enzo lächelt. "Dafür gibt es eine einfache Erklärung", fährt er fort. "Zu der damaligen Zeit waren die Schiffe nachts nicht auf dem Wasser unterwegs, sondern legten rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit immer in einem Hafen an." "Und wieso hat sich das dann geändert?" fragt Falk. "Der Hafen von Alexandria nahm einen überraschend schnellen Aufschwung als Handelsplatz. Deshalb wurde der Verkehr so dicht, dass die Schiffe nun auch bei Nacht auslaufen mussten", antwortet Enzo. "Und dafür brauchte man einen Leuchtturm." Falk und Andreas nicken. "Und wie wurde das Licht erzeugt?" will Falk wissen. "In einer Anlage des Turmes wurden Öl und das Harz von Bäumen verbrannt", erklärt Enzo. "Das dabei entstehende Licht wurde in einem Spiegel gebündelt und strahlte von diesem zurück. Es soll sehr stark gewesen sein, so dass man eis über eine große Entfernung hinweg erkennen konnte."